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Kawasaki EN500 die 2te

Rothaut LEOTIE

Die Basis - eine Kawasaki EN 500

Demontage und instandstellen (04.17)

Wie immer werden zuerst alle überflüssigen Teile demontiert. Dann mach ich mich an die Technik. Alles soll wieder glänzen und der Motor muss sauber laufen - es macht einfach viel mehr Spass, an einem Bike zu arbeiten das sauber ist, und somit kommen nachträglich nicht noch böse Überraschungen zum Vorschein. 
   

Sattel anfertigen (08.16)

 
Zuerst stelle ich eine Sitzpfanne her. Dann wird der Schaumgummi einer alten Soziussitzbank zugeschnitten und auf die Pfanne geklebt.
Sieht noch etwas kurlig aus, aber wenns dann zugeschnitten ist, passt das schon.  
  Jetzt zuschneiden und mit der Raspel bearbeiten, bis die richtige Form erreicht ist.
Mit der Schmirgelscheibe bringe ich, auf der Sitzfläche noch zwei Vertiefungen an, damit sich das darauf sitzende Hinterteil, so richtig wohl fühlt.
Jetzt noch mit einem Flis belegen und der Sattel kann überzogen werden.  
Es folgt das Mäntelchen.
Aus einem Lederest, der nicht richtig eingefärbt ist (Randbereich) schneidere ich mir den Überzug. Der Verlauf der Farbe gefällt mir, darum wähle ich genau diesen fehlerhaften Bereich des Leders aus. 
Die Schraube stört noch, da muss ich noch etwas erfinden. 
Sieht geil aus. Ist mir echt gelungen. 

Heckumbau (05.17)

Als erstes werden die Struts gekürzt dan der Rahmen um etwa 12-15 cm. Dazwischen passe ich ein Harley-Frontfender ein. Der Rahmen zwischen Tank und Heckfender wird auch noch abgedeckt. Das rücklicht platziere ich direkt hinter dem Sattel und baue ein formschönes Gehäuse darüber. 
Beim Vorführen, gefällt dem Experten das gekürzte Heck nicht, und ich hab keine Chance sie durch die Kontrolle zu bringen. Also wieder auf den Lift und meine Leoti wieder verlängern. - Scheisse !!!!!  

Zweiter Heckaufbau (08.16)

Auf ein Zweites - der komplette Heckumbau muss geändert werden.
Nachdem das Heck demontiert ist, beginne ich mit dem Wiederaufbau.

Mit dem original Heckfender baue ich ein neues Hinterteil.
Ich schneide aus dem Heckblech den Teil heraus, den ich verwenden möchte - da bleibt natürlich nicht viel übrig.
Dann wird der gekürzte Rahmen wieder verlängert und die Struts muss ich neu kaufen.  
Und jetzt noch einen passende Übergang zwischen Sattel und Heckfender.  

Farbe

Nun stehen noch ein paar Details an, wie Seitendeckel und Kleinteile.
Natürlich muss ich mich auch nochmals mit der Lackierung auseinandersetzen.
Der braune Sattel muss noch irgendwie integriert werden. Die entgültige Lackierung, realisiere ich direkt am Bike.  
Auch mein Schriftzug darf nicht fehlen.
Der Name für dieses Bike ist auch schon gefunden.

" LEOTIE " ....das ist natürlich indianisch und bedeutet "Prärieblume"  
 

Das Resultat

Ein wunderschönes Motorrad, das sich sehen lassen kann, ist entstanden - und ich habe mich wieder verliebt in das gute Stück.