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Mein Meisterstück XS 650

Yamaha XS 650 Spezial

Mein Meisterstück


An diesem Moto habe ich sehr viel Liebe und Zeit investiert. Die Schwierigkeit bestand darin, nichts am Rahmen bzw. Fahrwerk zu ändern, um später, ohne Probleme eine Strassenzulassung zu bekommen, und trotzdem einen Chopper zu kreieren der geil aussieht.
Mein Ziel war es die schräge Linie, vom Lenkkopf zur Hinterachse optisch zu erreichen.
Mit diversen Blechverkleidungen gelang dies, meiner Meinung nach recht gut.
Wichtig waren mir auch Details, wie Messingschrauben, oder der Spritzschutz am Fender. Die Seitendeckel zum Beispiel,entstanden aus einem Waschmaschinendeckel (einerV-Zug Unimatik von 1960). Von diesem Deckel verwendete ich lediglich die abgerundeten Ecken. Diese beschriftete ich noch mit "650 Spezial".
Das Tankbild enstand meistens in den Morgenstunden. Man sagt ja Morgenstund hat Gold im Mund (Man sieht aber auch nicht besser damit aus). Ich stand täglich um ca. 4.00 Uhr auf und brushte bis ich zur Arbeit musste. Zu dieser Uhrzeit hatte ich am meisten Ruhe und konnte mich konzentrieren. Das Bild ist super geworden. Nach der Fertigstellung kam noch eine Schicht Klarlack drüber, der sich leider später (kurz vor dem Verkauf) löste.
Den Sattel fertigte mir mein Freund, einer der besten Sattler im Kanton Zug. Und auch die Satteltaschen die ich in braunem Leder gekauft hatte, wurden von Ihm abgeändert. Das heisst: Die Taschen waren günstig weil sie eben in braun waren. Nach der Montage musste ich feststellen, dass sie beschissen aussehen. Ich musste eine Lösung finden ohne nochmals viel zu investieren. Ganz einfach. Die Taschen waren innen wie Wildleder, also trennte ich alle Nähte auf und liess sie von meinem Freund dem Sattler, verkehrt herum wieder zusammennähen. Zum Schluss versah ich sie noch mit meinem Schriftzug und einer Feder.

Oben So habe ich meine XS erstanden. Der Rüttler war in einem verherenden Zustand. Das Bike stand beim Händler, schon längere Zeit bei jeder Witterung draussen und das sah man auch. Jedoch hatte sie eine lange Gabel und verchromte Fussrasten. Ausserdem fiel sie mir auch wegen der auffälligen Lakierung ins Auge. Die musste ich haben.  

Der Umbau

Zuerst wurde dieses Häufchen Schrott zerlegt. Jedes Tei und jede Schraube wurde sogfältig gereinigt und wieder aufpolliert bevor sie in eine Schachtel kamen. Danach begann die Planung. Rahmen Gabel, Vorder- und Hinterrad, Schutzbleche und der Tank wurden montiert. Daraufhin machte ich Fotos die ich später im Computer bearbeiten konnte. Ich änderte die Optik und die Farben bis ich das Gefühl hatte "so stimmts".

 

Nach und nach wurden die einzelnen Teile montiert. Den Tank wollte ich mit einem fliessendem Übergang zu Rahmen bauen. Hierzu fertigte ich mir vorerst Kartonschablonen mit denen ich dann das Blech anzeichnen konnte. Dazwischen immer wieder Fotos um mir eine Vorstellung machen zu können wie es später aussieht.

Das Tankbild enstand, wie bereits erwähnt in den Morgenstunden. Aber bevor ich mich an den frisch lackierten Traute, übte ich auf eine alten Kühlschranktüre. Diese Türe habe ich übrigens heute noch. Sie hängt in meinem Teilelager.

Der fertige XS Chopper

Anfänglich waren an meinem Chopper noch die langen Gabelrohre verbaut. Habe mich dann aber entschieden auf die Originalen umzurüsten, zwecks MFK und so. Die hinteren kurzen Stossdämfer blieben jedoch am Rahmen. Die haben sie beim Vorführen nicht bemerkt (waren gut abgedeckt durch die Satteltaschen) obwohl die Dämpfer keine Prüfnummer hatten und somit nicht zulässig waren.

   

Das schönste Bild

mit meiner kleinen Tochter Deliah